Lifestyle oder Krankheit ?
Verfasst: So 2. Mär 2008, 22:47
Lifestyle oder Krankheit?
Die Medien beschreiben Pro-Ana-Seiten oft als Seiten, die Ess-Störungen als Lifestyle sehen, und auf welchen man "lernen" kann, Ana zu sein. Das ist ein oft zitierter Grund für Eltern und "Experten" um gegen solche Seiten vorzugehen.
Ich persönlich glaube dass Anorexie, Bulimie und andere Esstörungen Krankheiten sind. Passen sie in die Definition eines Lifestyles? Größtenteils ja. Sie sind eine "Art und Weise der Lebensführung" (Zitat Wikipedia "Lebensstil") einer bestimmten Personengruppe. Keine Überraschung also, dass für anorektische Menschen das Dünnsein zählt und dass viele eine bestimmte Einstellung zu Essen und ihren Körpern haben.
Aber ist es ein "Stil des Lebens" ? Nein. Sie sind ein Stil des Sterbens. Entgegen anderen Lifestyles, wie zB dem Goth Lifestyle, sind Ess-Störungen tödlich. Ich habe noch niemanden gesehen der in Therapie musste um sich seine Goth Kleidung abzugewöhnen. Aber ich habe Leute gesehen die in Therapie mussten um essen zu lernen.
Ausserdem sind Lifestlyes immer auch die Entscheidung eines jeden Einzelnen. Niemand "entscheidet" bulimisch oder anorektisch zu sein, oder exzessiv Sport zu machen. Wieder so ein Missverständnis über "Pro-Ana"
Keiner wacht morgens auf und entscheidet ab diesem Tag seinen Körper für immer zu hassen, zu hungern bis er seine Knochen sieht und Sport zu machen bis er ohnmächtig wird, nur um die Kalorien des Smartie zu verbrennen das er am Tag zuvor gegessen hat.
Lifestyles bringen dich nicht dazu jeden morgen aufzuwachen und zu beten du wärst es nicht.
Lifestyles bringen dich nicht ins Krankenhaus damit du künstlich ernährt wirst.
Anorexie ist eine geistige Krankheit. 10-20% derer, die Anorexie haben sterben an ihr.
Die Medien beschreiben Pro-Ana-Seiten oft als Seiten, die Ess-Störungen als Lifestyle sehen, und auf welchen man "lernen" kann, Ana zu sein. Das ist ein oft zitierter Grund für Eltern und "Experten" um gegen solche Seiten vorzugehen.
Ich persönlich glaube dass Anorexie, Bulimie und andere Esstörungen Krankheiten sind. Passen sie in die Definition eines Lifestyles? Größtenteils ja. Sie sind eine "Art und Weise der Lebensführung" (Zitat Wikipedia "Lebensstil") einer bestimmten Personengruppe. Keine Überraschung also, dass für anorektische Menschen das Dünnsein zählt und dass viele eine bestimmte Einstellung zu Essen und ihren Körpern haben.
Aber ist es ein "Stil des Lebens" ? Nein. Sie sind ein Stil des Sterbens. Entgegen anderen Lifestyles, wie zB dem Goth Lifestyle, sind Ess-Störungen tödlich. Ich habe noch niemanden gesehen der in Therapie musste um sich seine Goth Kleidung abzugewöhnen. Aber ich habe Leute gesehen die in Therapie mussten um essen zu lernen.
Ausserdem sind Lifestlyes immer auch die Entscheidung eines jeden Einzelnen. Niemand "entscheidet" bulimisch oder anorektisch zu sein, oder exzessiv Sport zu machen. Wieder so ein Missverständnis über "Pro-Ana"
Keiner wacht morgens auf und entscheidet ab diesem Tag seinen Körper für immer zu hassen, zu hungern bis er seine Knochen sieht und Sport zu machen bis er ohnmächtig wird, nur um die Kalorien des Smartie zu verbrennen das er am Tag zuvor gegessen hat.
Lifestyles bringen dich nicht dazu jeden morgen aufzuwachen und zu beten du wärst es nicht.
Lifestyles bringen dich nicht ins Krankenhaus damit du künstlich ernährt wirst.
Anorexie ist eine geistige Krankheit. 10-20% derer, die Anorexie haben sterben an ihr.